[Nordinsel] Muriwai und Piha – Aucklands schwarze Strände

Wilde Strände mit feinkörnigem schwarzen Sand, schroffen Klippen, üppigem Grün, kristallklarem Wasser und tosender Brandung – was fast ein bisschen zu sehr nach Bilderbuch klingt, gibt es wirklich! Und das nur rund 40 Minuten von Auckland entfernt.

Muriwai Beach & Gannet Colony

Wir sind ehrlich: es war gar nicht so sehr die Aussicht auf einen tollen Strand, wegen der wir den Weg nach Muriwai eingeschlagen haben. Wir wollten uns die große Tölpelkolonie anschauen, die sich im Takapu Refuge auf den Felsen niedergelassen hat.

In der Zeit von August bis März nisten hier mehrere hundert Tölpelpaare dicht gedrängt Seite an Seite. Es herrscht ein ganz schön reges Treiben, von oben betrachtet sieht man mehr Vogel als Felsen. Erst ab Januar kehrt langsam wieder Ruhe ein: die Tölpel-Küken werden flügge und treten nach einigen kühnen Flugstunden ihre lange Reise Richtung Australien an, wo sie die kommenden Jahre verbringen werden. Natürlich verschlägt es sie anschließend wieder nach Neuseeland – wer kann schon dem Charme der beiden wunderbaren Inseln widerstehen?

Vom Parkplatz an der Waitea Road führt ein kurzer Weg zu zwei Aussichtsplattformen, von denen man die Vögel ideal beobachten kann. Besonders spannend ist es, den Tölpeln – welche ausgewachsen übrigens eine Flügelspannweite von fast 2 Metern erreichen können – bei ihren Sturzflügen in die Wellen zuzusehen. Wer in den Abendstunden hier vorbeischaut, kann gleichzeitig auch noch einen tollen Sonnenuntergang genießen.

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Blick auf den Muriwai Beach

Und wenn ihr schon mal in der Gegend seid, schaut doch auch am Muriwai Beach vorbei. Der lange schwarze Sandstrand eignet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge. Wer sich hier in die Fluten stürzen möchte, sollte ein Surfbrett dabei haben, denn zum Schwimmen ist der Strand wegen des recht starken Wellengangs nur bedingt geeignet. Euer Auto parkt ihr übrigens am besten in der Jack Butt Lane.

Piha Beach

Wenn wir an Piha Beach denken, stellt sich direkt wieder das Fernweh ein. Dieser raue Traumstand mit dem markanten Lions Rock hat es uns einfach angetan!

Der Parkplatz an der Marine Parade ist nur einen Steinwurf vom Strand entfernt. Dort angekommen solltet ihr erstmal kurz innehalten und das Panorama genießen: schwarzer Sand soweit das Auge reicht und im Hintergrund die grünen Klippen. Ein paar Surfer stürzen sich mutig in die Wellen.

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Schwarzer Sand am Piha Beach bei Ebbe

Wer sich die ganze Schönheit des Strandes aus der Vogelperspektive anschauen möchte, erklimmt dafür am besten den Lions Rock. Mit ein wenig Phantasie lässt sich von der Seite aus betrachtet tatsächlich ein schlafender Löwe erkennen.

Über einen schmalen Pfad und hölzerne Treppenstufen geht es hinauf bis auf die halbe Höhe. Der weitere Weg hinauf zur Spitze war bei unserem Besuch aufgrund von Steinschlägen gesperrt. Aber auch schon von hier aus hat man einen tollen Blick. Einige natürliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Vom südlichen Ende des Strandes aus führen einige Wanderwege in den subtropischen Regenwald hinein, zum Beispiel zu den Kitekite Wasserfällen.

Schlafplatz gesucht?

Wenn es euch nach einem Tag am Strand weiter Richtung Auckland zieht, dann quartiert euch dort doch bei Justine und Stan ein. Die beiden vermieten zwei gemütliche Gästezimmer in ihrem Privathaus und haben noch dazu viele nützliche Tipps für die Region parat.

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